Pascal Eberle ist Meister!

2015_10_04_PM_Eberle gewinnt Meisterschaft vorzeitig in spektakulärem erstem Rennen_Foto01

Pascal Eberle (Steibel Motorsport) ist neuer Meister im Renault ClioCup Central Europe. Platz sechs reichte dem Schweizer in Lauf einszum vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft, trotz des Sieges seines Titelrivalen, Dino Calcum (Stucki  Motorsport). Regen sorgte für Dramatik.

Da in Hockenheim an diesem Wochenende bisher nur im Trockenengefahren wurde, ging das Feld hinter dem Safety Car ins Rennen. Nach zwei Runden hielt Pascal Eberle unter grün die Führung, die er  allerdings eingangs des Motodroms durch einen Ausrutscher ins Kiesbett verlor. Angleicher Stelle schlug Sandro Kaibach (Schlaug Motorsport) in die Reifenstapel ein, während sich Roland Schmid im Kiesbett eingrub und sich überschlug. Alle Piloten blieben unversehrt. Nach einer erneuten Safety Car Phase rutschte auch der neue Führende, Tomáš Pekař (Carpek  Service), beim Einbiegen ins Motodrom von der nassen Piste und überließ Dino Calcum die Führung, die der Titelverteidiger bis ins Ziel behielt. Henric Skoog (PFI Racing) nutzte seine Regenerfahrung und die Fehler der Konkurrenz zu Platz zwei. Damit gewann der 19-jährige Schwede die Junior Wertung und liegt vor dem Finallauf 17 Punkte vor René Leutenegger (Wüst Motorsport) auf Gesamtrang drei.

„Vor der Spitzkehre lief  ein kleiner Bach über die Strecke. Das gingimmer gut, nur in der letzten Runde haben die Räder blockiert. Ich war einfach nur froh, Platzsechs  retten  zu  können.  Ich  war  natürlich  unglaublich  glücklich,  als  ich  über  die  Zielliniegefahren bin. Noch nie bin ich so langsam in einer Auslaufrunde gefahren. Es ist natürlich einbisschen schade, dass ich nicht auf das Podium fahren konnte. Aber Meister ist Meister. Fürdas zweite Rennen hoffe ich auf trockenes Wetter. Wir haben schon ein bisschen am Autogearbeitet, weil wir in Rennen eins damit nicht zufrieden waren.“

2015_10_04_PM_Eberle gewinnt Meisterschaft vorzeitig in spektakulärem erstem Rennen_Foto03 (P. Eberle)

Tomáš Pekař kam  nach  seinem  Ausrutscher  als  Fünfter  wieder  auf  dieStrecke und schaffte mit Rang drei noch den Sprung auf das Podest. Reto Wüst (Wüst Motorsport) und Sebastian Steibel (Steibel Motorsport) folgten vor Pascal Eberle. Der sechste Rang reichte dem Schweizer, um in  die Fußstapfen seines Vaters Urs zu treten, der 1989 den Renault 5 Pokal gewann. Hinter Eberle wurde Daniel Hadorn  (Wüst Motorsport) Siebter. Durch das Reversed Grid System startet der Schweizer das zweite Rennen von der Pole.

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