Wasserschlacht am Nürburgring

2015_08_16_PM_Skoog holt ersten  Sieg bei Wasserschlacht mit roter Flagge_Foto01

Regen und Nebel prägten den Schlussstrich der ersten Saisonhalbzeitim Renault Clio Cup Central Europe. Am Donnerstag hatten die Teamsnoch bei über 30 Grad ihre Zelte am Nürburgring aufgeschlagen. Bei elfGrad konnten im ersten Lauf am Sonntagmorgen nur drei Runden untergrün gefahren werden.

Schon  der  Start  ins  30-minütige  Rennen  erfolgte  hinter  dem Safety  Car.Tomáš Pekař (Carpek Service)  würgte  auf  Platz  zwei  seinen  Motor  beimStartversuch ab und musste sich danach ans Feldende anhängen. Bei derRennfreigabe  nach  zwei  Runden  hielt  Pascal  Eberle  (Steibel  Motorsport)seine Führung vor den aufgerückten Dino Calcum (Stucki Motorsport) undHenric  Skoog  (PFI  Racing).  Mit  seiner  Regenerfahrung  aus  demschwedischen Clio Cup setzte sich Skoog binnen anderthalb Runden an dieSpitze.  Auch  Calcum  passierte  Eberle,  bevor  erneut  das  Safety  Carausrückte. Die Sicht war durch dichteren Nebel zu schlecht geworden.

Da keine Besserung in Sicht war, wurde das Rennen nach etwas mehr als 20Minuten  abgebrochen.  Da  nicht  75  Prozent  der  ursprünglichen  Distanzabsolviert wurden, erhielten die Fahrer halbe Punkte.

Wir hatten Probleme mit dem Grip, denn wir haben kaum Erfahrung imRegen. Daran müssen wir für Rennen zwei arbeiten, denn ich konnte den Speed der Spitzenicht mitgehen. Mir kam das Safety Car zwar entgegen, aber wirklich verstehen kann ich denAbbruch nicht. Nachher muss ich ankommen, Punkte holen und den Abstand groß genughalten.

Henric Skoog feierte nicht nur seinen ersten Rennsieg im Clio Cup CentralEurope.  Der  19-Jährige  ist  auch  der  erste  Junior-Pilot,  der  es  auf  dashöchste Podium schaffte.  Dino Calcum liegt  nach Platz zwei  weiterhin 18Zähler hinter Pascal Eberle, der Dritter wurde. Mit Platz vier gewann DanielHadorn  (Wüst  Motorsport)  die  Gentleman-Wertung.  Es  folgten  WojciechGiermaziak (Carpek Service), Reto Wüst (Wüst Motorsport), Roland Schmid(Valente  Motorsport)  und  Sandro  Kaibach  (Schlaug  Motorsport).  TomášPekař erreichte  noch  Rang  elf. Der gehandicapte Peter  Larsson kam in seinem, auf Lenkrad-Bedienung umgerüsteten Renault Clio R.S. IV Cup aufPosition 13 ins Ziel.

(Quelle: PD / Renault Deutschland AG / Motorsport)

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